BROSCHÜRE: Whose Streets? Antisemitische Raumnahme nach dem 07. Oktober 2023

Broschüre in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis gegen Antisemitismus der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten mit Beiträgen zur Kaperung queerer Kämpfe, zu linken Uni-Gruppen zwischen Solidarität und Antisemitismus, zynischem Umgang mit Erinnerungspolitik, linker Clubkultur und israelfeindlichen Boykott, Ausschlüssen von feministischer Solidarität, Beobachtungen zu antisemitischen Straßenproteste und radikalisierten Mobilisierungsplattformen sowie zu Fluchten aus den alltäglichen Konfrontationen mit den antisemitischen Zuständen.

Die Broschüre „Whose Streets? Antisemitische Raumnahme nach dem 07. Oktober 2023“ ist das Produkt einer Zusammenarbeit von Einzelpersonen aus der Autonomen Neuköllner Antifa und dem Arbeitskreis gegen Antisemitismus der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten. Idee der Broschüre war es, jüdische wie nicht-jüdische Betroffene von Antisemitismus und Antizionismus nach dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 zu Wort kommen zu lassen.

Entstanden ist eine Sammlung mit unterschiedlichen Textformen zu der Kaperung queerer Kämpfe, zu linken Uni-Gruppen zwischen Solidarität und Antisemitismus, zynischem Umgang mit Erinnerungspolitik, linker Clubkultur und israelfeindlichen Boykott, Ausschlüssen von feministischer Solidarität, Beobachtungen zu antisemitischen Straßenproteste und radikalisierten Mobilisierungsplattformen sowie zu Fluchten aus den alltäglichen Konfrontationen mit den antisemitischen Zuständen.

Als wir uns zusammensetzten, um das Vorhaben zu starten ahnte keine*r, dass daraus ein rund zweijähriger Prozess werden sollte. Die lange Dauer der Zusammenstellung spiegelt sich auch in den Texten wider. An ihrer grundlegenden Aktualität hat keiner der Texte verloren.

Wir wünschen euch eine erkenntnisreiche Lektüre.