Termine zum Festival Offenes Neukölln

Zum zweiten Mal findet dieses Jahr das Festival Offenes Neukölln #onk2018statt, das vom 1. bis zum 3. Juni durch das Bündnis Neukölln organisiert wird.

Um den Überblick nicht zu verlieren findet sich das gesamte Programm hier zum nachlesen: https://www.offenes-neukoelln.de/programm
Hier einige Schlaglichter auf die große Angebotspalette.

Eröffnung des Festivals | Freitag, 1. Juni | 17:00 Uhr | Offenes-Neukölln-Infostand, Alfred-Scholz-Platz (U Karl-Marx-Straße)

Kein Mord ist vergessen: 28 Jahre rechte Gewalt in Berlin | Freitag, 1. Juni | 19:00 Uhr | Abgeordnetenbüro RigoRosa, Schierker Str. 26 (U Hermannstraße)

Asyl-Dialoge bei #onk2018 | Freitag, 1. Juni | 20:00 Uhr | Sharehouse Refugio Berlin – Festsaal, Lenaustr. 3-4 (U Hermannplatz)

Bedrohliche Allianzen. Die neue soziale Bewegung von Rechts. Workshop | Samstag, 2. Juni | 10:00 – 17:00 Uhr | Naturfreundejugend Berlin, Weichselstr. 13/14 (M41 Fuldastraße)

Stolperstein-Putzaktion und Rundgang in der Hufeisensiedlung | Samstag, 2. Juni | 12:00 Uhr | Hufeisern gegen Rechts, Treffpunkt: U Parchimer Allee, Ecke Fritz-Reuter-Allee

Fahrradtour zu Stätten rechter Gewalt in Neukölln | Samstag, 2. Juni | 14:00 Uhr | Treffpunkt: Parkplatz der Magdalenenkirche, Karl-Marx-Str. 197 (S+U Neukölln)

Courage gegen Nazis – Widerstand in einer Straße 1933-45 | Samstag, 2. Juni | 16:00 Uhr | Frauentouren Berlin, Treffpunkt: Sonnenallee Ecke Kottbusser Damm (U Hermannplatz)

Feministisch streiten – Buchvorstellung und Diskussion mit Koschka Linkerhand | Samstag, 2. Juni | 19:00 Uhr | Ludwig, Anzengruberstr. 3 (U Rathaus Neukölln)

Solidarität ist unsere Waffel! Schilderbasteln gegen Rechts mit der Solidarische Aktion Neukölln | Sonntag, 3. Juni | 13:00 Uhr | ORi, Friedelstraße 8

„Rechte Aufmärsche in Europa – What’s the difference?“ | Sonntag, 3. Juni | 19:00 Uhr | Abgeordnetenbüro RigoRosa, Schierker Str. 26 (S+U Hermannstraße)

Ludwig l’Amour – Patsys Salon: Das Islambild der Neuen Rechten, danach After-Lounge | Sonntag, 3. Juni | 20:00 | Ludwig, Anzengruberstr. 3 (U Rathaus Neukölln)

28.05.: Kundgebung: Schwangerschaftsabbrüche legalisieren!

28. Mai | 16.30 Uhr | Kundgebung: Schwangerschaftsabbrüche legalisieren! | Gesundheitsministerium (Friedrichstraße 108, Berlin-Mitte)

Paralell zu der heutigen Kundgebung startete das Marsch für das Leben? What the Fuck Bündnis die Plakatkampagne #wegmit218.
Warum heute?
Heute vor 25 Jahren, am 28.5.1993, entschied das Bundesverfassungsgericht, dass Abtreibungen rechtswidrig sind. WTF?! Zeit für Veränderung: #wegmit218 #wegmit219a
Wir haben die ehemalige innerdeutsche Grenze in Berlin plakatiert, um auf den emanzipatorischen Rückschritt hinzuweisen, der durch die Zusammenführung ost- und westdeutschen Rechts stattgefunden hat. Emanzipation ist keine automatische Entwicklung. Wir müssen dafür kämpfen!

27.05.: AfD-Aufmarsch? Läuft nicht!

Einige werden es schon mitbekommen haben: Am Sonntag den 27. Mai will die AfD in Berlin unter dem Motto „Zukunft für Deutschland“ mit einer Demonstration vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor ziehen. Dagegen regt sich breiter Widerstand, von Bündnisdemonstrationen, solidarischen Raves und Künstler_innen Aktionen bis zu autonomen und dezentralen Aktionen.

Als möglicher Anlaufpunkt werden dabei u.a. zum Gesundbrunnen und Hallesches Tor um 11.00 Uh mobilisiert. Es gibt viel zu tun und für alle ist etwas dabei. Kein Friede der AfD!

09.06.: Gegen jeden Antisemitismus – Kein Al Quds-Tag 2018!

Gegen jeden Antisemitismus!
Auch in diesem Jahr sind wir wieder Teil des Antifaschistisches Berliner Bündnis gegen den Al Quds-Tag das am 9. Juni zu der Demonstration Kein Al Quds-Tag 2018! Protest gegen antisemitischen Aufmarsch! in Berlin-Charlottenburg aufruft. Denn:

„die Demonstration zum Al Quds Tag ist einer der größten antisemitischen Aufmärsche in Berlin. Für uns als antifaschistisches Bündnis ist deshalb klar: 22 Jahre Al Quds-Tag in Berlin sind 22 Jahre zu viel! Nicht nur am Al Quds-Tag, sondern auch an jedem anderen Tag des Jahres gilt es, sich jeglicher Form von Antisemitismus und Antizionismus entgegenzustellen. Antifaschismus bedeutet einzustehen für das Selbstverteidigungsrecht des Schutzraums von Jüdinnen*Juden, bedeutet Solidarität mit Israel gegen die tagtäglichen Vernichtungsdrohungen.
Es gilt, eine emanzipatorische Kritik am politischen Islam und seinen Vertreter*innen zu formulieren, an islamistischer Agitation in Deutschland und Europa, am Terror von Hamas und Hisbollah. Ebenso gilt es, den deutschen Kooperationen mit diktatorischen Regimen wie dem Iran entgegenzutreten und der finanziellen und politischen Förderung aus dem Iran gesteuerter Verbände, wozu die Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden (IGS) und das Islamische Zentrum Hamburg gehören. Antifaschismus heißt auch, sich all dem in den Weg zu stellen, ohne scheinheilige Zurückhaltung im Sinne einer angeblich größeren linken Sache. Dabei stehen wir ebenso an der Seite der Verfolgten und der Opfer des politischen Islam und der islamistischen Regime, die seit Jahren vor Ort ihr Leben für Menschenrechte und Meinungsfreiheit riskieren.“ – der vollständige Aufruf ist abrufbar unter http://noalquds.blogsport.de/aufruf/

Samstag 9. Juni 2018 | 12.00 Uhr | Auftaktkundgebung: U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße (Wilmersdorfer Straße Ecke Kantstraße) | Abschlusskundgebung: Adenauerplatz (Berlin-Charlottenburg)

Und bereits im Vorfeld gibt es rund um die Mobilisierung zu den antifaschistischen Gegenprotesten eine Reihe an Veranstaltungen:

Donnerstag 31. Mai | Infoveranstaltung: (Dis-)Kontinuitäten. Der Al Quds-Tag Berlin | 19.30 Uhr | B-Lage / Neukölln | Mareschstraße 1 (Berlin-Neukölln)

Freitag 01. Juni | Veranstaltung: Islamophobie – Kampfbegriff gegen Islamkritik, Klaus Blees | 19.00 Uhr | @ZGK Scharni, Scharnweberstraße 38 (Berlin-Friedrichshain)

Montag 04. Juni | Veranstaltung: AntiBa – Antifaschismus in Zeiten von AfD und Djihadismus. |19.00 Uhr | Remise der Magda19, Magdalenenstraße 19 (Berlin-Lichtenberg)

10.05.: About Feminism

Zwar bietet der heutige Tag des Sieges eine Vielzahl an Möglichkeiten bei gutem Wetter etwa im Treptower Park auf den 9. Mai – Wer nicht feiert hat verloren! anzustoßen.
Dennoch bietet auch der morgige vermeintliche „Herrentag“ ein gutes Programm, um sich nicht vor grölenden Männerhorden mit Bollerwägen zuhause verkriechen zu müssen. Die About Feminism:

„Rauchen, saufen, Jungs* verhaun‘ – Bollerwagen klaun‘ und den Herrentag versaun‘

Die About Feminism geht in die zweite Runde!
wir fragen uns immernoch: Herrentag – What the Fuck?! Soli-Damen*gedeck für Repressionskosten abseits von Bierpfützen und Männerkotze. In geselliger Manier laden wir zum zweiten Faulenzen und Feiern im idyllischen, allseits beliebten Garten des ABOUT BLANKs. Einen Tag und eine Nacht lang Abseilen von gesellschaftlicher Akzeptanz versoffener Männerhorden und den Herrentag zum Frauen*tag machen!
Neben allerlei musikalischer Unterhaltung und dem showförmigen Rat der Ranzigen wird es auch dieses Jahr wieder viele feministische Überraschungen geben. Weil es für Damen*gedecke auch eine Grundlage braucht, gibt`s süße und salzige Snacks. Mit Lesbarem, Schnickschnack und Siebdruck.“

Donnerstag 10. Mai | ab 14.00 Uhr | ://about party
https://www.facebook.com/events/1874171809514881

Und als aktionisitischer Programmpunkt mittendrin sei auch nochmal auf die Demonstration Berlin gehört Allen! hingewiesen:
Donnerstag 10. Mai | 18.30 Uhr | Demonstration gegen trans*- und homofeindliche Übergriffe in Neukölln und überall | S-Bahnhof Sonnenallee